Was soll ich heute noch glauben?

Nachricht Hermann Frye Gesamtschule 18.00 Uhr, 30. September 2026

Podiumsdiskussion

Was soll ich heute noch glauben?

Impulsvortrag von Tobias Haberl
Journalist und Kolumnist der Süddeutschen Zeitung und Buchautor
persönliche Perspektiven auf Glauben heute

YouTube-Video von Schüler:innen
Straßenumfrage: „Was denken Jugendliche über die Kirche?“4

Podiumsdiskussion mit:

  • Dr. Heidrun Gunkel, Superintendentin
    Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte
  • Dr. Yasemin El-Menouar,
    Senior Expert – Religion, Werte und Gesellschaft
    Demokratie und Zusammenhalt, Bertelmann-Stiftung
  • Louisa Riepe,
    Chefredakteurin der Neuen Osnabrücker Zeitung
  • Eugen Görlitz,
    Bürgermeister Stadt Dissen aTW und
    Kirchenvorstand St.-Mauritius-Kirche
  • Sarah Twyrdy,
    Leiterin Kath. Pfarreiengemeinschaft aTW,
    Bad Rothenfelde Borgloh Dissen Hilter Wellendorf
  • Oberstufenschüler:innen der Hermann-Freye-Gesamtschule

Moderation:

  • Nadine Fels,
    Vorstandsprecherin derInternationalen Hilfsorganisation HelpAge

Musikalische Umrahmung:

  • Irina Sterkel,
    Kirchenmusikerin und Organistin

Publikumsbeteiligung ist ausdrücklich erwünscht!

Inhalt:

In der Podiumsdiskussion wird die Situation der Kirche vor Ort beleuchtet und die Frage, wo gewinnen Kinder und Jugendliche in unserer Gesellschaft Orientierung für das Zusammenleben in der Gemeinschaft und für die Sinnfragendes Lebens.

Die Rolle der Kirche steht dabei in der Diskussion. Durch die steigende Zahl der Kirchenaustritte und die zunehmende Säkularisierung verlieren die großen christlichen Kirchen zunehmend an Relevanz. Was bedeutet das für den Zusammenhalt in unserer Stadt und unserer Gesellschaft, die Stärke und Resilienz unserer Demokratie in „stürmischen Zeiten“?

Dissen ist traditionell eine Industriestadt mit über 5.000 Arbeitsplätzen. Die Stadt hat einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund, die häufig im Niederiglohnsektor beschäftigt sind. Die Tafel Osnabrück ist mit einer Zweigstelle im Dissener Schulzentrum angesiedelt und wird von bedürftigen Menschen aus dem gesamten Osnabrücker Südkreis in Anspruch genommen.

Der ehemals größte Arbeitgeber, Homann-Lebensmittel, hat vor wenigen Jahren die Produktionsstätte in Dissen stillgelegt. Das Albertinen-Krankenhaus ist 2014 nach Übernahme durch das Klinikum Osnabrück aufgelöst worden.

Dissen besitzt ein umfangreiches Kultur- und Freizeitangebot. Allerdings werden diese Angebote von den verschiedenen Bevölkerungsgruppen unterschiedlich wahrgenommen.

Kann die Kirche heute noch Antworten geben, die die Menschen in unserer Stadt erreichen?

 

Stiftung Dissen